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Was kostet eine Website für Handwerker und kleine Firmen?

„Was kostet denn so eine Website?“ Diese Frage hören wir häufiger als jede andere. Im Netz findest du dazu Zahlen, die weit auseinanderliegen, und beide Enden können stimmen. Das liegt daran, dass hinter dem Wort Website sehr unterschiedliche Arbeiten stecken. In diesem Artikel liest du, wovon der Aufwand abhängt, welche Kosten jedes Jahr dazukommen und was du klären solltest, bevor du etwas unterschreibst.

Warum nennt dir niemand sofort eine Zahl?

Du kennst das aus deinem eigenen Betrieb. Ruft dich jemand an und fragt, was ein neues Dach, eine Einfahrt oder ein gefällter Baum kostet, kannst du am Telefon nur grob antworten. Du musst erst sehen, wie groß die Fläche ist, wie du hinkommst und was der Kunde am Ende haben will. Bei einer Website ist es genauso. Eine einzelne Seite mit deinen Leistungen und deiner Telefonnummer ist schnell gebaut. Ein Auftritt mit vielen Unterseiten, eigenen Texten zu jeder Leistung, Bildergalerie und Terminbuchung braucht deutlich mehr Arbeit.

Ein Anbieter, der dir eine Zahl nennt, ohne eine einzige Frage zu stellen, weiß nicht, was du brauchst. Entweder bezahlst du dann für Dinge, die du nicht nutzt, oder es fehlt später etwas, das extra berechnet wird.

Wovon hängt der Aufwand ab?

Diese sechs Punkte bestimmen, wie viel Arbeit in deiner Website steckt:

  • Die Zahl der Seiten: Reicht eine einzige Seite, auf der alles steht, oder braucht jede Leistung eine eigene Unterseite?
  • Die Texte: Schreibst du sie selbst, oder schreibt sie jemand für dich? Gute Texte brauchen Zeit, entscheiden aber darüber, ob ein Besucher anruft.
  • Bilder und Videos: Gibt es schon gute Fotos von deiner Arbeit, oder müssen sie erst gesammelt, ausgesucht und bearbeitet werden?
  • Die Funktionen: Ein Kontaktformular ist schnell eingebaut. Eine Terminbuchung, ein Online-Shop oder die Möglichkeit, Inhalte selbst zu ändern, sind mehr Arbeit.
  • Die Sichtbarkeit bei Google: Willst du in deinem Ort und in den Nachbarorten gefunden werden, braucht die Website eigene Seiten und Texte dafür.
  • Die Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung müssen zu deinem Betrieb und zu den Funktionen der Seite passen.

Eine Seite oder mehrere: Was passt zu deinem Betrieb?

Für viele Handwerker reicht am Anfang eine einzelne, gut gemachte Seite. Dort steht, was du anbietest, wo du arbeitest und wie man dich erreicht. Dazu kommen ein paar Bilder deiner Arbeit und deine Bewertungen. Das genügt, damit ein Kunde, der deinen Namen sucht, einen guten Eindruck bekommt und anruft.

Mehrere Seiten lohnen sich, wenn du über Google neue Kunden gewinnen willst, die dich noch nicht kennen. Wer nach „Pflasterarbeiten“ und seinem Wohnort sucht, landet eher auf einer Seite, die genau dieses Thema behandelt, als auf einer Startseite, die zehn Leistungen in je einem Satz aufzählt. Mehr Seiten bedeuten mehr Arbeit, bringen dir aber auch mehr Suchbegriffe, bei denen du gefunden wirst.

Du musst dich nicht am ersten Tag festlegen. Viele Betriebe starten mit einer Seite und bauen später aus, wenn sie merken, welche Leistungen am häufigsten angefragt werden. Wichtig ist nur, dass die Seite von Anfang an so gebaut ist, dass man sie erweitern kann.

Welche Kosten kommen jedes Jahr dazu?

Neben der einmaligen Erstellung gibt es laufende Kosten. Die solltest du von Anfang an kennen, damit es später keine Überraschung gibt.

  • Die Adresse deiner Seite (Domain): Sie wird jedes Jahr verlängert.
  • Der Speicherplatz im Netz (Hosting): Er sorgt dafür, dass deine Seite rund um die Uhr erreichbar ist.
  • Die Betreuung: Jemand kümmert sich, wenn etwas nicht funktioniert, passt Impressum und Datenschutz an neue Regeln an und tauscht Texte oder Bilder für dich aus.

Frag bei jedem Angebot nach, was in der Betreuung enthalten ist und wie lange der Vertrag läuft. Eine Website, um die sich nach dem Start niemand mehr kümmert, veraltet. Die Öffnungszeiten stimmen nicht mehr, ein Formular fällt aus, und du merkst es erst, wenn die Anfragen ausbleiben.

Warum ist das günstigste Angebot oft nicht das beste?

Ein Baukasten wirkt im ersten Monat sehr günstig. Du zahlst die Gebühr aber so lange, wie es die Seite gibt, und du baust alles selbst: Texte, Bilder, Aufbau und Rechtstexte. Das kostet Abende und Wochenenden, die du sonst für Aufträge oder für deine Familie hättest.

Dazu kommt die Frage, ob die Seite etwas bringt. Eine Website, die bei Google nicht auftaucht und auf dem Handy schlecht lesbar ist, kostet wenig und bringt nichts ein. Rechne deshalb andersherum: Was ist dir ein neuer Auftrag wert, und wie viele Aufträge müsste die Seite im Jahr bringen, damit sie sich für dich lohnt? Bei den meisten Betrieben sind das sehr wenige.

Was solltest du vor der Unterschrift fragen?

  • Wem gehören Website und Domain? Die Adresse sollte auf deinen Namen laufen.
  • Wann zahlst du welchen Teil? Das sollte vor dem Start schriftlich feststehen.
  • Was ist in der Betreuung enthalten, und wie lange läuft der Vertrag?
  • Wer schreibt die Texte, und wer besorgt die Bilder?
  • Wie lange dauert es, bis die Seite online ist?
  • Wer ist dein Ansprechpartner, wenn später etwas geändert werden soll?

Bekommst du auf diese Fragen klare Antworten, kannst du Angebote gut miteinander vergleichen. Weicht jemand aus, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Wie läuft es bei uns ab?

Wir sind Ben und Max, zwei Brüder aus Urbar, und haben über 90 Websites für Betriebe gebaut. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch am Telefon. Wir fragen, wo dein Betrieb steht, was du anbietest und was die Website für dich erreichen soll. Passt es für beide Seiten, folgt ein ausführliches Beratungsgespräch. Dort gehen wir deine Website Punkt für Punkt durch, und du bekommst ein schriftliches Angebot mit einem klaren Betrag.

Die Hälfte zahlst du bei Auftrag, die andere Hälfte, wenn die Seite online geht. In der Regel ist deine Website in 1 bis 2 Tagen online. Zu jeder Website gehört bei uns eine monatliche Betreuung mit festem Monatsbetrag: Wir helfen bei Fehlern, halten die Rechtstexte aktuell, pflegen kleine Änderungen ein und sorgen dafür, dass die Seite online bleibt.

Unsere Kunden haben uns bei Google über 70 Bewertungen mit 5,0 Sternen gegeben. Wenn du wissen willst, was eine Website für deinen Betrieb kostet, ruf uns an oder buche dir ein Erstgespräch. Danach weißt du, womit du rechnen kannst.

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