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Eigene Website oder Baukasten (Wix, Jimdo)? Der ehrliche Vergleich

Baukästen wie Wix oder Jimdo versprechen eine Website in kurzer Zeit, ohne Vorkenntnisse und für einen kleinen Monatsbetrag. Viele Betriebe fragen uns deshalb, ob das nicht reicht. Die ehrliche Antwort lautet: manchmal ja. In diesem Artikel liest du, wann ein Baukasten eine gute Wahl ist, wo seine Grenzen liegen und was du prüfen solltest, bevor du dich entscheidest. Wir bauen Websites von Hand und verdienen damit unser Geld. Das solltest du beim Lesen wissen. Gerade deshalb bemühen wir uns um einen fairen Vergleich.

Was ist ein Baukasten überhaupt?

Ein Baukasten ist ein Programm im Netz, mit dem du deine Website selbst zusammenstellst. Du wählst eine Vorlage, tauschst Texte und Bilder aus und schiebst die Bausteine an die gewünschte Stelle. Programmieren musst du dafür nicht. Die Seite liegt beim Anbieter des Baukastens, und du zahlst dafür eine laufende Gebühr.

Bei einer von Hand gebauten Website schreibt jemand die Seite eigens für deinen Betrieb. Aufbau, Texte und Gestaltung richten sich danach, was du anbietest und wen du erreichen willst.

Wann reicht ein Baukasten?

Es gibt Fälle, in denen ein Baukasten die vernünftige Wahl ist:

  • Du gründest gerade und willst erst einmal prüfen, ob deine Idee trägt.
  • Du brauchst nur eine einfache Seite mit Anschrift, Telefonnummer und Öffnungszeiten, und deine Kunden kommen ohnehin über Empfehlungen.
  • Du hast Freude daran, dich selbst einzuarbeiten, und die Zeit dafür.
  • Es geht um ein Hobby oder ein Vorhaben, das kein Geld verdienen muss.

In diesen Fällen kommst du mit einem Baukasten schnell zu einem ordentlichen Ergebnis. Die Vorlagen sind gut gemacht, und für den Anfang brauchst du nicht mehr. Wer das Gegenteil behauptet, macht es sich zu einfach.

Wie viel Zeit kostet dich der Baukasten?

Der Baukasten nimmt dir das Programmieren ab, aber nicht die Arbeit. Du schreibst die Texte, suchst die Bilder aus, legst den Aufbau fest und kümmerst dich um Impressum und Datenschutzerklärung. Wer das neben dem Tagesgeschäft macht, sitzt dafür abends und am Wochenende am Rechner. So bleibt manche Seite halb fertig liegen, und unter „Leistungen“ steht noch nach Monaten ein Platzhalter.

Rechne deshalb auch deine eigenen Stunden mit. Wer an drei Wochenenden an seiner Website sitzt, hätte in dieser Zeit Aufträge erledigen oder sich erholen können. Die Gebühr für den Baukasten ist nur ein Teil dessen, was er dich kostet.

Wirst du mit einem Baukasten bei Google gefunden?

Auch eine Seite aus dem Baukasten kann bei Google erscheinen. Die Anbieter bringen dafür Einstellungen mit, zum Beispiel für Seitentitel und Beschreibungen. Ob du gefunden wirst, entscheidet aber vor allem der Inhalt. Google zeigt die Seite, die eine Suche am besten beantwortet. Sucht jemand nach „Baggerarbeiten“ und seinem Wohnort, landet er eher auf einer Seite, die genau dieses Thema behandelt, als auf einer Startseite, die alle Leistungen in je einem Satz nennt.

Genau diese Arbeit bleibt beim Baukasten an dir hängen: eigene Seiten für jede Leistung, Texte für die Orte, in denen du arbeitest, und ein Aufbau, den Google gut lesen kann. Das geht auch im Baukasten. Du musst aber wissen, worauf es ankommt, und dir die Zeit dafür nehmen. Bei einer von Hand gebauten Website gehört das zum Auftrag.

Dazu kommt die Ladezeit. Wie schnell eine Seite lädt, hängt davon ab, wie sie gebaut ist und wie groß Bilder und Videos sind. Bei einer eigens gebauten Seite lässt sich das genau steuern, im Baukasten nur so weit, wie das Programm es zulässt.

Wem gehört die Seite, und kannst du später umziehen?

Eine Seite aus dem Baukasten läuft auf dem System des Anbieters. Du nutzt sie, solange du die Gebühr zahlst. Willst du später zu einem anderen Anbieter wechseln, kannst du die fertige Seite in der Regel nicht einfach mitnehmen, sondern baust sie am neuen Ort neu auf. Texte und Bilder lassen sich übertragen, Aufbau und Gestaltung meist nicht. Lies deshalb vor dem Start nach, was im gewählten Tarif gilt:

  • Kannst du deine eigene Adresse (Domain) nutzen, und läuft sie auf deinen Namen?
  • Erscheint auf der Seite ein Hinweis oder Werbung des Anbieters?
  • Welche Funktionen sind enthalten, und wofür zahlst du später extra?
  • Wie lange läuft der Vertrag, und was passiert mit der Seite, wenn du kündigst?

Dieselben Fragen solltest du jedem stellen, der dir eine Website baut. Bei uns ist es so geregelt: Mit der vollständigen Zahlung bekommst du das Recht, die Website dauerhaft für deinen Betrieb zu nutzen. Auf Wunsch übergeben wir dir danach den Quellcode. Endet die Betreuung, übergeben wir dir auf Wunsch die Dateien der Seite für den Umzug zu einem anderen Anbieter, sofern alle Rechnungen bezahlt sind.

Was kostet dich welcher Weg auf Dauer?

Beim Baukasten zahlst du eine laufende Gebühr, solange es die Seite gibt. Dazu kommt deine eigene Zeit. Bei einer von Hand gebauten Website zahlst du einmal für die Erstellung. Laufende Kosten gibt es auch dort: die Adresse der Seite, den Speicherplatz im Netz und die Betreuung. Wer dir erzählt, eine Website koste nach dem Start nichts mehr, lässt etwas weg.

Der Unterschied liegt also weniger darin, ob du monatlich zahlst, sondern darin, was du dafür bekommst. Beim Baukasten mietest du ein Werkzeug und machst die Arbeit selbst. Bei einer betreuten Website kümmert sich jemand darum, dass die Seite läuft, dass die Rechtstexte aktuell bleiben und dass neue Bilder oder geänderte Öffnungszeiten eingetragen werden. Wovon der Aufwand im Einzelnen abhängt, liest du in unserem Artikel „Was kostet eine Website für Handwerker und kleine Firmen?“.

Wie sieht deine Seite am Ende aus?

Eine Vorlage aus dem Baukasten ist für viele Branchen zugleich gedacht. Sie sieht ordentlich aus, passt aber selten genau zu deinem Betrieb, und andere Betriebe können dieselbe Vorlage nutzen. Eine eigens gebaute Seite richtet sich nach dem, was dich ausmacht: deine Maschinen, deine Baustellen, deine Mitarbeiter, deine Bewertungen. Ein Kunde, der zwei Anbieter vergleicht, ruft eher den an, bei dem er auf den ersten Blick sieht, dass hier jemand sein Handwerk versteht.

Für wen lohnt sich eine von Hand gebaute Website?

Eine von Hand gebaute Website lohnt sich, wenn deine Seite Aufträge bringen soll. Das gilt vor allem in diesen Fällen:

  • Du willst über Google neue Kunden gewinnen, die dich noch nicht kennen.
  • Du bietest mehrere Leistungen an und arbeitest in mehreren Orten.
  • Du suchst Mitarbeiter und willst als Arbeitgeber einen guten Eindruck machen.
  • Dir fehlt die Zeit, dich selbst um Texte, Bilder und Technik zu kümmern.
  • Du willst einen festen Ansprechpartner, der Änderungen für dich erledigt.

Du hast schon eine Seite aus dem Baukasten?

Dann musst du nichts wegwerfen. Texte, Bilder und deine Adresse im Netz lassen sich in der Regel für eine neue Seite weiterverwenden. Wichtig ist, dass beim Wechsel die alten Seitenadressen auf die neuen weitergeleitet werden. Sonst verlierst du bei Google, was du dir aufgebaut hast. Sprich das an, bevor du den Auftrag vergibst.

Wie läuft es bei uns ab?

Wir sind Ben und Max, zwei Brüder aus Urbar. Wir haben über 90 Websites für Betriebe gebaut, alle von Hand und ohne Baukasten. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch am Telefon. Dort klären wir, wo dein Betrieb steht und was die Website für dich erreichen soll. Passt es für beide Seiten, folgt ein ausführliches Beratungsgespräch, und du bekommst ein schriftliches Angebot.

Die Hälfte zahlst du bei Auftrag, die andere Hälfte, wenn die Seite online geht. In der Regel ist deine Website in 1 bis 2 Tagen online. Zu jeder Website gehört bei uns eine monatliche Betreuung mit festem Monatsbetrag: Wir helfen bei Fehlern, halten die Rechtstexte aktuell, pflegen kleine Änderungen ein und sorgen dafür, dass die Seite online bleibt.

Unsere Kunden haben uns bei Google über 70 Bewertungen mit 5,0 Sternen gegeben. Bist du unsicher, welcher Weg zu deinem Betrieb passt, buche dir ein Erstgespräch. Danach weißt du, woran du bist.

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